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Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten liegt zwischen den Hansest?dten Rostock und Stralsund, am S?dufer der mit der Ostsee verbundenen Boddenkette - ein Tor zu einer reizvollen K?stenregion.
Die Stadt und ihre l?ndlich gepr?gten Ortsteile sind umgeben von einer Landschaft, die sch?n ist und abwechslungsreich, so vielf?ltig wie farbenfroh und von bemerkenswerter Eigenwilligkeit.
N?rdlich von Ribnitz-Damgarten beginnt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, im Westen schlie?en sich das Ribnitzer Gro?e Moor und die Rostocker Heide an, im S?den das Recknitztal. Allesamt unter Naturschutz gestellt, bieten sie selten gewordenen Pflanzen und vom Aussterben bedrohten Tierarten Schutz und Lebensraum.
Der Stadtforst im Ortsteil Neuheide bietet F?hrungen durch das 274 ha umfassende Ribnitzer Gro?e Moor an. Schon 1939 wird das, durch seine k?stennahe Lage und seinen einzigartigen Aufbau, besonders wertvolle Regenmoor unter Naturschutz gestellt. 1995 konnte ein Renaturierungsprojekt mit Unterst?tzung einer Natur- und Umweltinitiative ins Leben gerufen werden.
Im gleichen Ortsteil ?ffnet 1999, einmalig in Ostdeutschland, die Naturschatzkammer mit Paradiesgarten. In seinen Ausstellungsr?umen erh?lt der Interessierte nicht nur wichtige Hinweise zu genie?baren und giftigen Pilzen, er kann auch die Vielfalt und Farbenpracht heimischer und exotischer Insekten und Schmetterlinge bewundern, Besonderes ?ber die Lebensart- und weise von Waldtieren und die Neuansiedlung des Steinkauzes erfahren.
Und nat?rlich das Meer - der Stadt ein St?ckchen n?her ger?ckt - durch den Rad/Wanderweg, der vom Ortsteil Langendamm aus direkt am Saaler Bodden entlang f?hrt und bei Neuhaus die Ostsee erreicht, weit weg vom L?rm der gro?en Stra?e.
Nicht ohne Grund w?hlen viele die Stadt Ribnitz-Damgarten zum Ausgangsort f?r Rad-, Wander- oder Autotouren. St?dtische Kultur, l?ndliche Idylle, Natur pur sind ideale Voraussetzungen f?r einen Urlaub zu jeder Jahreszeit. Baden im Meer, Segeln und Surfen, Radfahren und Wandern, Skaten und Golfen machen Spa? an Sommersonnentagen. So treffen sich mehrmals im Jahr, hier am Bodden, Freizeitsegler und Segelsportaktive - nicht nur - um sich im Wettkampf zu messen. In beiden Stadtteilen stehen Liegepl?tze f?r Boote und im Hafen Damgarten ein Wasserwander-Rastplatz zur Verf?gung.
Der Golfclub "Zum Fischland" hei?t alle G?ste vom Anf?nger bis zum Handicap-Spieler auf dem Golfplatz im Ortsteil Neuhof herzlich willkommen. Die vorl?ufige 9-Loch-Anlage mit Drivingrange, ?bungsbunker, Pitch- und Puttinggreen wird auch den Anspr?chen ge?bter Golfer gerecht. Sie ist in ihrer Gestaltung einem schottischen Linkscourse-K?stengolfplatz nachempfunden. In naher Zukunft beginnt die Erweiterung um einen zus?tzlichen 18-Loch-Platz Par 72, ein Clubhaus im Fischlandstil und gro?z?gige G?steappartements.
Aktive Bewegung im Herbst und im Winter ist richtig gut f?r die Gesundheit und sorgt f?r Entspannung.
Wer tr?umt nicht davon, so wie einst Till Ulenspiegel, in einer unendlichen Weite, auf blinkenden Kufen ?ber das Eis zu gleiten? Kein Problem. Wenn das Wasser des Boddens zu glitzerndem Eis erstarrt, die Landschaft von einer wei?en Schneedecke ?berzogen und die Luft klar ist, dann sind Eissegeln, Ski- und Schlittschuhlaufen angesagt.
Mit den Kranichen und anderen gefiederten G?sten kommt dann das Fr?hjahr, sp?ter die Rapsbl?te - Zeit zum Ausschw?rmen und Genie?en.
Die bewegte Geschichte beider St?dte beginnt zur Zeit der V?lkerwanderung. Unabh?ngig voneinander errichten slawische Siedler ihre H?tten an beiden Seiten der Recknitz. Ribnitz, eine Gr?ndung mecklenburgischer F?rsten, findet erstmalig Erw?hnung in einer Urkunde aus dem Jahre 1233. Damgarten erh?lt sein l?bsches Recht 1258 vom R?genf?rsten Jaromar II..
In den nachfolgenden Jahrhunderten m?ssen beide St?dte schwere Verw?stungen durch Kriege, Br?nde und die Folgen von Belagerungen und Truppendurchz?gen ertragen. Wie die Chronik belegt, ist auch die Stiftung eines Nonnenklosters in Ribnitz durch den mecklenburgischen Herzog Heinrich II. mit dem Beinamen der L?we f?r die damalige Zeit, eine problematische Entscheidung. Nach der Reformation wird das Kloster des St. Klarenordens der mecklenburgischen Ritterschaft zugesprochen und im jetzigen Damenstift verbleiben die "unversorgten T?chter des Landes". Die Damen sind schon lange ausgezogen, das Kloster zu neuem Leben erwacht.